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Ev. Semninar Blaubeuren, 2. Bauabschnitt,
Innensanierung im ehemaligen Konventgebäude des Klosters Blaubeuren

Bild: Ephorat

Bild: Refektorium

Bild: Eingangsbereich

Bild: Dorment
Fotos:
M. Duckek, Ulm und A. Priller,
Amt Ulm

 

  

Beschreibung

Das ehemalige Benediktinerkloster Blaubeuren beherbergt seit 1556 eine Klosterschule und seit 1817 ein evangelisch-theologisches Seminar. Im Jahr 2008 erhielt das Seminar eine Erweiterung von 3 auf 4 Klassen. Aus diesem Anlass wurde der gesamte Unterrichts- und Lebensbereich der Schüler in den historischen Räumen saniert und modernisiert.

Im Internatsbereich wurden alle Schlafzimmer neu eingerichtet und die Nassbereiche und Teeküchen auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Die Arbeits-, Unterrichts- und Musikübungsräume erhielten ebenfalls eine moderne Ausstattung und wurden zudem schalltechnisch verbessert. Die hauseigene Küche mit Nebenräumen wurde umgebaut und auf den technisch aktuellsten Stand gebracht. Im restaurierten Refektorium nehmen die Seminaristen auch zukünftig, wie seit alters her, ihre Mahlzeiten ein.

Wo es erforderlich war, wurde die größtenteils spätgotische Bausubstanz saniert und vor allem die Raumoberflächen restauriert. Besonders erlebbar wird dies im Ephorat, den ehemaligen Abtsräumen und im Dorment, dem Schlafbereich der Mönche.

Gemäß dem neu erstellten Brandschutzkonzept erfolgten die Montage einer flächendeckenden Brandmeldeanlage, sowie die bauliche Ertüchtigung der Fluchtwege mit dem Einbau von Brand- und Rauchschutztüren. In den besonders repräsentativen Bereichen wie dem Speisesaal, dem Eingangsbereich und dem Herzstück des Konvents, dem Dorment (Veranstaltungsbereich), setzte man ein eigens hierfür entwickeltes Beleuchtungskonzept um.

Im Rahmen der Modernisierung wurde auch ein neues, einheitliches Möblierungskonzept für die Räume im Schul- und Internatsbetrieb entwickelt und größtenteils in Eigenplanung umgesetzt.

VBV führte die Maßnahmen im laufenden Betrieb durch, die Umsetzung größerer Bauabschnitte konnte dabei jeweils nur innerhalb der Sommerschulferienzeit erfolgen.


Projektdaten

Bauherr:
Seminarstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Planung und Bauleitung: 
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Tragwerksplanung:
Peter Schweizer, Westerstetten

Brandschutzkonzept:
Manfred Oelmaier, Biberach

Elektrotechnik:
Ingenieurbüro Puscher, Schelklingen

HLS-Planung:
Planungsbüro Sonnenstädt, Ehingen

Lichtplanung:
Thomas Hubert, Schwäbisch Gmünd

Gesamtbaukosten 2. BA:
3,7 Mio. €

Bauzeit:
2008 bis 2013




 

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