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Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Ulm

Bild: Südfassade

Bild: Foyer

Bild: Büroraum

Bild: Chemielabor

Bild: Südfassade
Fotos: M. Duckeck, Ulm

  

Beschreibung:

Der Neubau liegt im Bereich des "Science Park I", einem Institutsviertel, in dem der Masterplan für die Wissenschaftsstadt am Oberen Eselsberg größere bauliche Entwicklungsflächen für Institutsbauten vorsieht.

Das dreigeschossige Gebäude hat eine rechtwinklige Grundkonzeption, die sich Richtung Süden am Verlauf der Helmholtzstraße orientiert und dadurch im Südosten eine prägnante Spitze bildet. Während das Erdgeschoss großzügig verglast ist, sind die beiden Obergeschosse durch eine glänzende Fassadenhaut aus walzblankem Aluminium mit horizontal faltbaren Öffnungsflügeln geprägt. Durch die unterschiedlich großen Lochungen in den Platten entstehen optische Interferenzen.

Der als Zweibund konzipierte Grundriss bildet die Basis für einen sehr wirtschaftlichen Baukörper. Rechts und links eines langgestreckten Innenhofs sind auf allen drei Geschossen Chemie- und Physik-Labore angeordnet. Entlang der Außenfassade sind die Büros der Doktoranden und Professoren aufgereiht. Eine offene Treppenhalle mit Lounge und Teeküchen lädt zu informellen wissenschaftlichen Gesprächen ein. Der Innenhof bietet zusätzliche Aufenthaltsqualitäten.

Im Gebäudeinneren dominiert durch die Sichtbetondecken und die lichtgrauen Bodenbelege eine sachliche Farbgebung.

Das Gebäude bietet beste Voraussetzungen für Spitzenforschung, einem der zentralen Themen der Energiewende. Es selbst trägt zur sorgsamen Verwendung und Speicherung der Energie bei. Die intelligente Haustechnik mit Wärmerückgewinnung, Betonkernaktivierung, Fernwärmeversorgung sowie eine Fotovoltaikanlage tragen den technischen Anteil zur Energieeffizienz bei.


Projektdaten:

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Planung und Bauleitung:
Nickl & Partner Architekten, München

Tragwerksplanung:
Schreiber Ingenieure, Stuttgart

E-Technik:
Müller & Bleher, Fliederstadt

HLS-Technik:
Conplaning, Neu-Ulm

Planung Labor:
Dr. Heinekamp, Karlsfeld

Bauphysik:
Müller-BBM, Planegg

Freianlagen:
Hinnenthal-Schaar, München

Gesamtbaukosten: 
13,67 Mio. Euro

Bauzeit:
10/2012 bis 10/2014


Der Erweiterungsbau Finanzamt Biberach wurde mit der Hugo-Häring-Auszeichnung 2017 gewürdigt. Vergeben wird diese Architektur-Auszeichnung für vorbildliches Bauen vom Landesverband Baden Württemberg des Bundes Deutscher Architekten, BDA. Außerdem wurde das Projekt im Juni 2016 im europaweiten "best architects award" mit der Auszeichnung "best architects 16" gewürdigt. 
 
Weitere Informationen zur Hugo-Häring-Auszeichnung
Weitere Informationen zum "best architects award"
Broschüre 


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