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Universität Freiburg - Neubau des Zentrums für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien

Bild: Gebäudeansicht

Bild: Eingang

Bild: Atrium

Bild: Labor Fotos: Ingeborg F. Lehmann,
St. Märgen 



  

Beschreibung 

Das Gelände südwestlich des Freiburger Flugplatzes wurde von 1945 bis 1992 von den Französischen Streitkräften genutzt. Es befanden sich dort noch Kasernengebäude aus dem 1. Weltkrieg. Zahlreiche Hallen und Dienstgebäude entstanden dann in den 50er Jahren. Nach dem Wegzug der Französischen Streitkräfte konnte das Land Baden-Württemberg das insgesamt 40 ha große Gelände als dringend benötigtes Entwicklungsgebiet für die Universität erwerben. Das neue Laborgebäude bildet nun zusammen mit dem Forschungsgebäude den Abschluss des ersten Baufeldes und markiert damit auch den Beginn der ersten Grünschneise.

In dem neuen Laborgebäude soll institutionsübergreifende Grundlagenforschung betrieben werden. Interaktive Werkstoffe und intelligente Systeme, welche auf Änderungen ihrer Umgebung mit Eigenschaftsveränderung reagieren, sich selbst regulieren und energieautark sind, werden hier entwickelt. Dies geschieht in chemisch-physikalischen, messphysikalischen und biologisch-medizinischen Laboren und vor allem in gut funktionierenden Kommunikationszonen. Der Baukörper besteht aus zwei parallelen Hauptbauteilen, die ein Atrium beschreiben. Nördlich befindet sich der Labortrakt und südlich der Bürotrakt, der auch östlich das Atrium umschließt, das sich nach Westen in voller Höhe zum Erschließungsplatz öffnet. Das Gebäude hat drei Geschosse und ist teilunterkellert. Da zwischen den Laboren keinerlei Brandschutzabtrennungen erforderlich sind, lassen sich die Laboreinheiten flexibel den Änderungs- und Nutzungsbelangen anpassen. Der Büroflügel wird ebenfalls einbündig durch einen Flur erschlossen. Dieser ist über Wandöffnungen mit dem Atrium verbunden. Das südwestlich gelegene Treppenhaus stellt die Vertikalerschließung dieses Gebäudeabschnitts sicher. Hier befindet sich auch der Aufzug. Das Atrium wird in den Geschossen jeweils von Brücken durchquert, die eine kurze Verbindung von Labor- zu Bürobereichen ermöglichen. Die Labore sind mit allen erforderlichen Medien ausgestattet und werden Raumkonditionen aufweisen, die für diese Forschung optimal sind. Jede Laboreinheit besteht aus der Raumabfolge Vorbereitung-Labor-Auswertung.

Projektdaten   

Bauherr und Projektleitung:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Freiburg

Architekt:
ArGe Architekten, Waldkirch

Tragwerksplanung:
Leonhardt, Andrä & Partner, Stuttgart

Prüfstatik:
Dipl.-Ing. Arnold Hummel, Freiburg

Brandschutz:
Brandschutzconsult GmbH & Co. KG, Ettenheim

Laborplanung:
Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung GmbH, Karlsfeld

Baugrundgutachten:
Ingenieurgruppe Geotechnik, Kirchzarten

Vermessung:
Vermessungsbüro Nutto, Freiburg

HLS + Gebäudeautomation:
CRC Clean Room Consulting GmbH, Freiburg

Elektroplanung:
Müller & Bleher Radolfzell GmbH & Co. KG

Bauphysik:
Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart

Baudynamik:
Dr. Heiland, Bochum

Freianlagen:
AG Freiraum, Freiburg

Gesamtbaukosten:
21,9 Mio. Euro

Bauzeit: 
07/2012 - 12/2015

Flyer

 


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