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Sanierung und Umbau Polizeirevier 8 in Stuttgart

Bild: Polizeirevier 8 in Stuttgart, Gebäudeansicht

Bild: Wache

Bild: Flur und Treppenhaus im Dachgeschoss

Bild: Terrasse

Bild: Flur im Erdgeschoss
Fotos:
bildhübsche fotografie Andreas Körner, Stuttgart

  

Beschreibung

Im Rahmen der Revier-Reform des Polizeipräsidiums Stuttgart 2009 wurden die Reviere Feuerbach und Weilimdorf zusammengeführt. Der erhöhte Platzbedarf zweier zusammengelegter Reviere kann in Feuerbach durch die Aufstockung des bisherigen Dienstgebäudes gedeckt werden.

Das 1953 als eingeschossige Maultaschenfabrik erbaute Haus, wurde über 30 Jahre Firmengeschichte hinweg ständig angebaut, aufgestockt, im Innern verändert und schließlich in den 80er Jahren zum lokalen Polizeirevier umgenutzt. Nach weiteren 30 Jahren intensiver Nutzung im 24-Stunden-Betrieb war der Ausbau des gesamten Gebäudes vollständig sanierungsbedürftig. Darüber hinaus mussten die Brandschutz- und Sicherheitsstandards angepasst werden.

In einem ersten Schritt wurden die vorhandenen Umkleide- und Duschräume aus den viel zu niedrigen Kellerräumen in das 1. OG verlegt. Im Weiteren ist der Bestand nahezu auf Rohbauniveau zurückgebaut, brandschutzmäßig ertüchtigt und das Satteldach durch ein neues, voll nutzbares Geschoss ersetzt worden. Die neue Konstruktion auf dem Bestand musste möglichst leicht sein, da eine Erhöhung der abzutragenden Lasten statisch nicht realisierbar war. Hieraus entwickelte sich das Konzept für die Aufstockung, die sich als kubische, röhrenartige Holzkonstruktion auf die unterschiedlichen Tragstrukturen aufsetzt. Das Innere ist, durch eine naturbelassene Schalung, von Holz geprägt. Die äußere Hülle, aus wetterfesten, kunststoffgebundenen Werkstoffplatten ohne Dekoroberfläche, erscheint ebenfalls in der Naturfarbe des Materials.  


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart

Architekt:
Vautz Mang Architekten bda, Stuttgart

Technische Ausrüstung:

Heizung, Lüftung, Sanitär:
Ingenieurpartnerschaft H+H, Stuttgart

Elektro:
HPG Schlienz, Filderstadt-Bonlanden

Tragwerksplanung:
Furchs + Zimmermann, Köngen

Gesamtbaukosten:
2,4 Mio. €

Bauzeit:
09/2011 - 02/2013

 

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