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Amtsgericht Ravensburg, Umbau und Sanierung

Bild: Kunst am Bau

Bild: Flur, 1. OG

Bild: Flur, EG

Bild: Gerichtssaal
Fotos:
Haus für Fotografie Karin Volz, Ravensburg

  

Beschreibung

Der Gebäudekomplex in der Herrenstraße 40-44 wurde abschnittsweise während laufendem Betrieb umgebaut und saniert. Die unübersichtlich aufgeteilten und dunklen Räume, die marode Haustechnik, die undichten Fassaden und Dächer und die teils gravierenden statischen Mängel waren die Ausgangssituation dieser Baumaßnahme. Es wurde ein offenes und helles Gerichtsgebäude mit zentralem Eingangsbereich und neuer Treppe geschaffen. Sowohl die Mitarbeiter als auch das Publikum sollen von der Übersichtlichkeit und der freundlichen Atmosphäre profitieren. Blickbeziehungen zwischen den Ebenen tragen ebenso dazu bei wie die in Weiß gehaltenen Wände, Decken und Fenster. Ansprechende Materialien wie Holz, Weißbeton und Glas dominieren.

Das ehemalige, unübersichtliche Gebäudekonglomerat wurde zu einem würdigen Gerichtsgebäude umgestaltet. Dabei wurde darauf geachtet, wenig in die historische Gebäudesubstanz einzugreifen. Dies war eine Herausforderung, da während des Umbaus nicht abzusehende Probleme mit der Gebäudesubstanz auftraten. Das Amtsgericht ist nun barrierefrei. Anforderungen an den Brandschutz, die Energiebilanz sowie die Sicherheit des Gebäudes wurden berücksichtigt.

 
Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

Architekt:
Hildebrand und Schwarz Architekten GmbH, Friedrichshafen

Technische Ausrüstung:
• Heizung, Lüftung, Sanitär: Ing.büro Rolf Witschard GmbH, Ravensburg
• Elektro: Elektroplanungsbüro Miller und Stucke, Tettnang

Tragwerksplanung:
Ingenieurbüro Pluns, Reutlingen

Bauphysik:
bau8sam, Ravensburg

Bodengutachten:
KSW Beratende Geologen und Ingenieure, Ravensburg

Farbberatung:
Ursula Kiderlen, Ravensburg

Beweissicherung:
Bauplanung Nedele und Partner, Engstingen

SIGEKO:
Safeplan GmbH, Ravensburg

Vermessung:
Kettnaker, Roltsch und Pechar, Meckenbeuren

Gesamtbaukosten:
5,12 Mio. €

Bauzeit:
03/2009 – 09/2013

Flyer



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