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Kloster Maulbronn, neue Orgel in der Klosterkirche

Bild: Klosterkirche mit neuer Orgel

Bild: Neue Orgel

Bild: Orgel

Bild: Innenleben
Fotos:
atelier altenkirch, Karlsruhe

  

Beschreibung

Das 1147 von den Zisterziensern gegründete Kloster wurde im Zuge der Reformation 1556 in eine evangelische Internatsschule (heutige Bezeichnung Evangelisches Seminar) umgewandelt und wird seitdem in dieser Form kontinuierlich genutzt. Die gesamte Klosteranlage ist im Eigentum und in der Baupflicht des Landes. 1993 wurde sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen.

Im Zuge der Sanierung der Klosterkirche wurde auch eine neue Orgel eingebaut als Ersatz für die Orgel von 1972, die sowohl klanglich als auch technisch in einem nicht mehr sanierbaren Zustand war. Nach einer EU-weiten Ausschreibung ging der Auftrag an Orgelbau Gerhard Grenzing, Barcelona. Gerhard Grenzing gilt als einer der renommiertesten Orgelbauer Europas. Erlernt hat der 1942 in Ostpreußen geborene Grenzing das Handwerk in Hamburg. Im Jahr 1972 gründete er seine Orgelbauwerkstatt in El Papiol bei Barcelona und schuf seither mit einem internationalen Mitarbeiterteam mehr als 170 Orgeln. Die Orgel in Maulbronn hat 35 Register, von denen 14 vom Orgelförderverein Maulbronn finanziert wurden.


Projektdaten

Bauherr und Architekt:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim

Orgel:
Orgelbau Gerhard Grenzing, Barcelona

Orgelberatung:
KMD Burkhardt Goethe, Schwäbisch Hall,
KMD Thomas Haller, Aalen

Tragwerksplanung:
Büro für Baukonstruktionen, Karlsruhe

Technische Ausrüstung, Elektro:
Ingenieurgesellschaft Jergler, Rheinstetten

Gesamtbaukosten:
0,9 Mio. Euro

Bauzeit:
07/2013-09/2013

Orgelförderverein Kloster Maulbronn e.V. 
Orgelbau Gerhard Grenzing, Barcelona

 

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