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Universität Hohenheim
Neubau für die Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie

Bild: Ansicht Ost

Bild: Nordfassade
Fotos:
Wolfram Janzer
Architekturbilder, Stuttgart

  

Beschreibung

Der einbündige, hoch installierte Laborneubau wurde über eine Erschließungshalle an der Nordseite an den Bestand angebaut.

Die Gebäudestruktur ist im Grundriss wie in der Höhenentwicklung klar gegliedert. Die funktionale Schichtung spiegelt sich in der Fassadengestaltung wider.
Der Neubau hat drei Laborgeschosse sowie Lager- und Technikflächen. In der mehrgeschossigen Halle mit frei eingestellter Treppe und Aufzug verbinden Stege den Altbau mit dem Neubau. Über eine Flurzone werden die nach Norden orientierten Laboreinheiten erschlossen. 

Die aus dem Industriebau stammende Materialwahl unterstreicht den rationalen Charakter moderner Untersuchungslabors. Die Transparenz der Glasfassaden erfüllt den Anspruch der heutigen Gesellschaft an Offenheit. Zugleich bildet der Glaskubus ein Gegengewicht zum bestehenden Massivbau aus den frühen 30er- und 50er-Jahren.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim

Planung:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim

Bauleitung:
Keller Eckert Architekten, Stuttgart

Gesamtbaukosten:
6,2 Mio. €

Bauzeit:
06/2003–04/2005

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