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Universität Ulm, Neubau des Forschungsgebäudes für biochemische und biomedizinische Grundlagenforschung

Bild: Haupteingang Nordseite

Bild: Kunst in der Kommunikationsebene

Bild: Gläserne Besprechungsbox

Bild: Innenhof mit Laborkuben
Fotos:
Albrecht Schnabel, Götzis

  

Beschreibung

Je nach Blickwinkel spiegeln sich in der streng durchkomponierten Glasfassade des Forschungsgebäudes der angrenzende Eichenwald oder die alten Unigebäude wider und treten mit dem gleichzeitig transparent wie kompakt wirkenden Gebäude in einen spannungsvollen Dialog.

Besucher gelangen über zwei großzügige, mit Kiefern bepflanzte Zugangshöfe in die zentrale Kommunikationsschiene, einen Ort zum zwanglosen Wissensaustausch, für Ausstellungen und Arbeitsbesprechungen. Weitere Innenhöfe, mit Efeu, Stein oder Moos gestaltet und teilweise mit Glas gedeckt, sorgen für natürliche Belichtung der angrenzenden Laborflächen, dienen der Orientierung und sollen eine konzentrierte Forschungsarbeit fördern. Über die Laborkuben erreicht man die nördliche und südliche Büroschiene mit den großflächig verglasten Büroräumen.

Die Anordnung gleichartig installierter Flächen übereinander sorgt für die gebotene Wirtschaftlichkeit. Unter der zentralen Kommunikationsachse liegen im Untergeschoss die Technikzentralen mit kurzen Wegen für die Leitungstrassen. Neben Wärmerückgewinnungsanlagen, einem optimierten Energiekonzept mit Wärmeschutzverglasung und wartungsfreundlichem integrierten Sonnenschutz, wurde zum ersten Mal ein Konzept zur energiesparenden Nutzung der kühlen Nachtluft als sogenannte "Nachtkühlung" umgesetzt.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Entwurf, Planung und Bauleitung:
Bizer Architekten
Katharina Bizer, Dirk Herker, Jürgen Hess, Werner Melber, Stuttgart

Technische Ausrüstung:
Scholze Ingenieurgesellschaft, Leinfelden-Echterdingen (Heizung, Lüftung, Sanitär)
Müller & Bleher, Filderstadt (Elekro)

Tragwerksplanung:
Mayr Ludescher Partner, Stuttgart

Außenanlagen:
Koeber Landschaftsarchitektur, Stuttgart

Kunst am Bau:
Martin Schmid, Stuttgart und Bernhard Kahrmann, Berlin

Gesamtbaukosten:
30 Mio. €

Bauzeit:
10/2004–02/2008
 

Der Neubau des Forschungsgebäudes für biochemische und biomedizinische Grundlagenforschung der Universität Ulm wurde mit der Hugo-Häring-Auszeichnung 2008 gewürdigt. Vergeben wird diese Architektur-Auszeichnung für vorbildliches Bauen vom Landesverband Baden Württemberg des Bundes Deutscher Architekten, BDA.  

Weitere Informationen zur Hugo-Häring-Auszeichnung  

Flyer

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