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Haupt- und Landgestüt Marbach, Sanierung des Fohlenhofs St. Johann

Bild: Stallgebäude mit Kopfbauten von Nordosten

Bild: Stallgebäude mit Kopfbauten von Westen

Bild: Stallgebäude mit östlichem Kopfbau

Bild: Innenraum Laufstall
Fotos:
Wolf-Dieter Gericke, Waiblingen

  

Beschreibung

Nachdem 1980 die Milchkuhhaltung im Haupt- und Landgestüt Marbach und damit die auf dem Fohlenhof untergebrachte Kälberhaltung aufgegeben wurde, schien für den Stall keine Verwendung mehr zu bestehen. Mit der neuen Nutzungsanforderung zur Unterbringung von 50 Stutenfohlen wurde nun das aus dem Jahr 1810 stammende Fachwerkgebäude grundsaniert. Dabei musste der überwiegende Teil der Konstruktionshölzer ausgetauscht und die Fundamente neu angelegt werden. Die Seitenwände des Stallbereiches wurden abschnittsweise unterfangen.

Bedingt durch die Kälberhaltung war der Innenraum als Anbindestall mit Stützenreihen im Mittelteil ausgebaut. Infolge der neuen Nutzung als Freilaufstall mussten diese zurückgebaut und durch eine Stahlrahmenkonstruktion ersetzt werden.
In den Obergeschossen der Kopfbauten befinden sich Wohnräume für den Verwalter und für Auszubildende.

Mit der Gebäudesanierung wurde auch der Hofbereich des viel besuchten Gestüts in St. Johann mit einer neuen Brunnenanlage aufgewertet. Die ehemalige Dunglege wurde zur Regenwasserzisterne umgebaut.
 

Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Tübingen

Architekt, Technische Ausrüstung:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Tübingen

Tragwerksplanung:
Tragwerke Plus, Reutlingen

Außenanlagen, Entwässerung:
Ingenieurbüro Reik, Pfullingen

Gesamtbaukosten:
1,22 Mio. €

Bauzeit:
08/2002–09/2007 

Flyer


 

 

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