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Erweiterung des Amtsgerichts Pforzheim

Bild: Nordansicht mit bestehendem Saalgebäude

Bild: Sitzungssaal im Erdgeschoss

Bild: Flurzone im 2. Obergeschoss

Bild: Übergangssteg mit Treppenturm
Fotos:
Atelier Altenkirch, Karlsruhe

 

 

 

 

 

 


 

  

Beschreibung

Die denkmalgeschützten Gebäude des Amtsgerichts Pforzheim wurden in den 50er-Jahren mit hoher architektonischer Qualität von der Landesbauverwaltung unter der Leitung von H. Gremmelsbacher erbaut. Statt einer Anmietung, die bisher den dringenden Raumbedarf abdeckte, wurde 2007 auf landeseigenem Grundstück über einen Investor ein Erweiterungsbau erstellt. Das neue Gebäude ist zwischen den Büros im Norden und den Sonderräumen im Süden über einen verglasten Steg an den Bestand angebunden. Am Kreuzungspunkt sind die vertikale Erschließung und die Vorzonen der Sitzungssäle angeordnet. Die Ausformung des Baukörpers und die keramische Verkleidung der Fassade nimmt die Gliederung und Gestaltung der Bestandsbauten in modifizierter Form auf.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim

Investor, Generalübernehmer, Baumanagement:
Carl Schumacher, Wolfenbüttel

Entwurfsplanung, Leitdetails und Teile der Objektüberwachung:
Lederer, Ragnarsdottir, Oei, Stuttgart

Technische Ausrüstung:
Ingenieurbüro Kluge, Ettlingen (Heizung, Lüftung, Sanitär)
Ingenieurgesellschaft Jergler, Rheinstetten (Elektro)

Tragwerksplanung:
Ingenieurgruppe Bauen, Karlsruhe

Gesamtbaukosten:
rund 3,2 Mio. €

Bauzeit:
09/2006–12/2007


Die Erweiterung des Amtsgerichts Pforzheim wurde mit der Hugo-Häring-Auszeichnung 2008 gewürdigt. Vergeben wird diese Architektur-Auszeichnung für vorbildliches Bauen vom Landesverband Baden Württemberg des Bundes Deutscher Architekten, BDA. 

Weitere Informationen zur Hugo-Häring-Auszeichnung   

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