Sagenumwobenes Stauferland

Der Hohenstaufen erzählt noch heute von seinen glanzvollen Zeiten als Stammburg des Königs- und Kaisergechlechts der Staufer. Er liegt in einer der reizvollsten und schönsten Landschaften Baden-Württembergs zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Sogar Kaiser Friedrich Barbarossa weilte einige Zeit in dem ehemals mächtigen Gemäuer.

Eine nahezu vollständig erhaltene Stauferburg finden Sie im Wäscherschloss Wäschenbeuren.

Die Straße der Staufer führt weiter zur romanischen Klosterkirche Lorch, welche als Grablage des Stauferhauses errichtet wurde und lange Zeit deren geistlichen Mittelpunkt war.

 

Bild: Hohenstaufen

Der weithin sichtbare historische Berg, der als Wahr-
zeichen der Stadt Hohenstaufen gilt, ist der höchste Punkt der Göppinger Markung (684 m NN).
Auf dem Berg Hohenstaufen befindet sich die Ruine der Stammburg der Staufer die um 1070 erbaut und im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde. Von Kaiser Friedrich I. Barbarossa ist ein Aufenthalt "in castro stauff" im Jahr 1181 urkundlich überliefert. Zum Gedenken an das Staufergeschlecht wurde im Jahre 2002 eine Stauferstele auf dem Berg errichtet. Hohenstaufen ist der Mittelpunkt der Kulturroute "Straße der Staufer", die zu den wichtigsten Bauzeugnissen der Stauferzeit führt.

Weitere Infos unter www.stauferland.de.

Bild: Kloster Lorch

Auf einer Anhöhe im Remstal liegt das Staufer-Kloster Lorch. Um 1100 stiftete Herzog Friedrich I. von Schwaben das Benediktinerkloster und bestimmte es als Grablege der Staufer. Ein besonderer Höhepunkt des Klosters ist das große Rundbild im Kapitelsaal, das die Geschichte der Staufer illustriert. Ein Besuch lohnt sich – 1.500 gemalte menschliche Figuren, 400 Tiere, 120 Ansichten von Städten, Burgen und Orten vermitteln einen bunten und lebendigen Blick ins Mittelalter und in die Welt der Staufer.

Weitere Infos unter www.kloster-lorch.com oder hier.

Bild: Wäscherschloss Wäschenbeuren

Von den zahlreichen Burgen, die sich einst um den Hohenstaufen gruppierten, hat sich die Wäscherburg aus dem frühen 13. Jahrhundert am vollständigsten erhalten.
Um 1270 war Konrad der Wascher Herr der Wohnstätte, ein Ritter aus der Burgmannschaft des Hohenstaufens. Von den Limpurger Bauherren ging die Wäscherburg an die Rechberger über. Diese wiederum gaben sie Mitte des 15. Jahrhunderts an Erzherzog Sigismund von Österreich ab - sie blieb als "österreichisches Schwabenlehen" jedoch bei den Rechbergern, bis diese ausstarben. Die österreichische Enklave war eine territoriale Besonderheit. 1806 ging das Gut an das neue Königreich Württemberg über. Die Burg, lange Zeit als Getreidespeicher genutzt, stand zeitweise leer. Seit 1960 betreut sie der Verein der Freunde des Wäscherschlosses.

Weitere Infos unter www.waescherschloss.de.


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