Mittelalterliches im Schwarzwald

Abgeschieden vom Lärm des Alltags liegen diese Baudenkmäler in dern Tälern des Schwarzwalds und seinen Ausläufern:
Beeindruckende Klöster wie

  • Allerheiligen,
  • Alpirsbach,
  • Hirsau und
  • das großartige Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, die besterhaltene mittelalterliche Klosteranalge nördlich der Alpen.

Dazwischen sollten Sie das Schloss Neuenbürg mit seinen verschiedenen Baustilen sowie das Schloss Altensteig nicht verpassen. Auch das Kloster Reuthin in Wildberg lohnt sich für einen kleinen Abstecher.

Unweit von Donaueschingen liegt die antike Badruine Hüfingen, welche zu den ältesten Kastellbädern nördlich der Alpen gehört. Noch heute können Sie in der Badruine Erstaunliches über das römische Militär und seine Badegebräuche kennen lernen.

 

 

Bild: Kloster Maulbronn

Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Kraichgau-Strombergs liegt das Kloster Maulbronn. Die ehemalige Zisterzienserabtei, seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe, gilt als die am vollständigsten erhaltene und wohl eindrucksvollste Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Hier sind alle Stile von der Romanik bis zur Spätgotik vertreten.
Eine Besonderheit befindet sich im Inneren der Kirche: Das Kruzifix, aus einem gewaltigen Steinblock gemeißelt, mit einer überaus realistischen Darstellung des Leiden Christi.

Weitere Infos unter www.kloster-maulbronn.de.

Bild: Kloster Hirsau

Das Kloster Hirsau ist ein eindrucksvolles Monument klösterlicher Geschichte. Im Mittelalter war der Stützpunkt der clunyazensischen Reformbewegung eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands. Bereits 838 wurde in Hirsau ein Kloster geweiht, auf dessen Grundmauern im 11. Jahrhundert das Kloster St. Aurelius errichtet wurde. Aus dieser Zeit sind die eindrucksvollen Ruinen der dreischiffigen Säulenbasilika erhalten. Seit einem Brand im 17. Jahrhundert und anschließendem Teilabbruch präsentiert sich die Anlage als stimmungsvolle Ruinenlandschaft. Erhalten blieb die spätgotische Marienkirche und verschiedene Ökonomiegebäude. In einem dieser Gebäude befindet sich das Klostermuseum, das Einblicke in die monastische Kultur gibt.

Weitere Infos unter www.kloster-hirsau.de.

Bild: Schloss Neuenbürg

Schloss Neuenbürg – baulich eine Mischung von Gotik, über Renaissance bis hin zum Barock – liegt hoch über der Enz. Obwohl das Schloss als Herzogsitz gedacht war, lebte nie ein Württemberger längere Zeit dort. Seit 2001 befindet sich ein Museum in Schloss Neuenbürg, das als Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums Karlsruhe geführt und von der Stadt Neuenbürg betrieben wird. Dieses Museum zeigt neben der Ausstellung zur Schloss- und Regionalgeschichte auch das begehbare Theater
„Das kalte Herz“ und Sonderausstellungen.

Weitere Infos unter www.schloss-neuenbuerg.de.

Bild: Kloster Reuthin

Das frühere Dominikanerinnen-Kloster Maria-Reuthin am rechten Nagoldufer in Wildberg war die Grablege des mächtigen Hohenberger Geschlechts und hatte eine eigene Vogtei mit umfangreichem Besitz.
Der Fruchtkasten, das Meiereigebäude und die ganze Klostermauer sind erhalten. Das Klostergebäude samt Kirche brannte 1824 ab, an seiner Stelle wurde ein Fachwerkbau errichtet. Das Gelände innerhalb der Klostermauer ist zum Großteil Kurpark. Im Fruchtkasten der Klosteranlage befindet sich heute das Museum Wildberg.

Weitere Infos unter www.wildberg.de.

Bild: Schloss Altensteig

Hoch über der Stadt wacht das romantische Schloss Altensteig mit seinen beiden Rundtürmen, die im Volksmund "Himmel" und "Hölle" genannt werden.
Heute beherbergt die mittelalterliche Anlage das liebevoll eingerichtete Museum mit Ausstellungen zur Stadtge-
schichte und typischen Berufen des Nordschwarzwaldes. Das Amphitheater des Schlossgartens wird für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen genutzt. Ein Publikumsmagnet sind die Sonderausstellungen, wie die alljährlichen Weihnachts- und Osterausstellungen sowie im jährlichen Wechsel die beiden Großveranstaltungen "Historischer Handwerkerhof" und "Altensteiger Gauklertreffen".

Weitere Infos unter www.altensteig.de.

Bild: Klosterruine Allerheiligen

Die Klosterruine Allerheiligen liegt oberhalb von Wasserfällen im abgeschiedenen Oberen Lierbachtal.
Die imposanten Überreste der ehemaligen Prämonstratenserabtei zeugen von einer bewegten Geschichte. Das Kloster wurde um 1196 gegründet.
Über sechs Jahrhunderte lang lebten hier Chorherren des Prämonstratenserordens und bildeten das wichtigste religiöse und kulturelle Zentrum dieser Schwarzwaldregion. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1802 aufgelöst und die Gebäude wurden versteigert und abgerissen.

Weitere Infos unter www.klosterruine-allerheiligen.de

Bild: Kloster Alpirsbach

Im idyllischen Kinzigtal, mitten im Nordschwarzwald, liegt das im Jahre 1095 gestiftete ehemalige Kloster Alpirsbach. Das Gebäudeensemble aus rotem Sandstein bewahrt über 900 Jahre wechselhafte Geschichte.
Aus dem 16. Jahrhundert, als hier eine evangelische Klosterschule untergebracht war, stammt ein sensationeller Fund von Kleidungsstücken, Briefen und Zeichnungen, der seit 2002 im neu geschaffenen Klostermuseum „Mönche und Scholaren“ präsentiert wird. Ebenfalls einzigartig in Europa ist die Hose eines Klosterknechts, die aus der Dürerzeit stammt.

Weitere Infos unter www.kloster-alpirsbach.de

Bild: Römerbadruine Hüfingen

Die Römerbadruine Hüfingen gehört zu den ältesten Kastellbädern nördlich der Alpen und ist eines der am besten erhaltenen Bauwerke der römischen Badekultur. Noch heute kann man im Römerbadmuseum in die Geschichte der Römer und ihrer Badekultur eintauchen. Führungen und museumspädagogische Angebote laden auf eine spannende Reise in die Zeit der Römer ein.

Weitere Infos unter www.badruine-huefingen.de

Fußleiste