Prachtvolles um die Badenmetropole

Prunk und Pracht vom Feinsten nach dem Vorbild von Versailles bietet die eindrucksvolle Barockresidenz Rastatt. Nicht weniger prachtvoll ist das von Markgräfin Sibylla Augusta erbaute Lust- und Porzellanschloss Favorite vor den Toren Rastatts mit seinen erlesenen Kunstschätzen und seinem zauberhaften Garten.

Den Reigen dieser ganz besonderen Kostbarkeiten schließt die einzige geistliche Barockresidenz am Oberrhein, Schloss Bruchsal.

Neben diesen Schlossbauten können inmitten von Karlsruhe die Großherzogliche Grabkapelle und der Botanische Garten - die grüne Oase der Stadt - von Ihnen entdeckt werden.

 

Bild: Residenzschloss Rastatt

Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, der „Türkenlouis“, begann zunächst mit dem Bau eines Jagdschlosses und ließ es ab 1700 zur Residenz umbauen – zum ersten Mal auf deutschem Boden nach dem großartigen Vorbild von Versailles. Italienische Künstler versahen die Innenräume mit prächtigen Deckenmalereien und kunstvollen Stuckarbeiten. Mittelpunkt der gesamten Schlossanlage ist der Ahnensaal, zur Zeit des Barock Schauplatz rauschender Feste. Die prachtvolle originale Ausstattung mit der phantasievollen Ornamentik, der reichen Vergoldung, den repräsentativen Porträts fürstlicher Ahnen und dem farbenfrohen Deckenfresko vermittelt eine großartige herrschaftliche Atmosphäre.
Das Barockschloss Rastatt gehört zu den wenigen Residenzschlössern, die auch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben.

Weitere Infos unter www.schloss-rastatt.de.

Bild: Schloss Favorite Rastatt

Schloss Favorite Rastatt ist das einzige erhaltene Porzellanschloss des frühen 18. Jahrhunderts. Besucherinnen und Besucher können hier in die Welt der Markgräfin Sibylla Augusta, die Witwe des Markgrafen von Baden-Baden, des berühmten „Türkenlouis“, eintreten: Prächtige Räume und kostbare Sammlerstücke - ein Rausch von Farben und Formen - vermitteln einen lebhaften Eindruck von der fürstlichen Wohnkultur und der Asienbegeisterung im frühen 18. Jahrhundert! Der außergewöhnliche Kunstsinn Sibylla Augustas findet besonders in den beiden Kabinetten am Ende der Appartements, dem Spiegelkabinett und dem Florentiner Kabinett, seinen Ausdruck.

Weitere Infos unter www.schloss-favorite.de.

Bild: Schloss Bruchsal

Schloss Bruchsal ist die einzige geistliche Barockresidenz am Oberrhein. Erbaut wurde das Schloss ab 1720 von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn, der es zum Mittelpunkt seiner absolutistischen Herrschaft machte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es weitgehend zerstört, doch das Treppenhaus des Würzburger Baumeisters Balthasar Neumann blieb in wesentlichen Teilen erhalten.
Heute zählt das Schloss zu den großen Wiederaufbauleistungen der Nachkriegsjahrzehnte.

Weitere Infos unter www.schloss-bruchsal.de.

Bild: Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Das neugotische Mausoleum am Rande des Karlsruher Fasanengartens zählt zu den stimmungsvollsten Monumenten der badischen Geschichte. Die letzten Großherzöge und Großherzoginnen von Baden fanden hier ihre letzte Ruhe. Ursprünglich errichtet wurde das Mausoleum im Auftrag des badischen Großherzogs Friedrich I. und seiner Gemahlin, der Großherzogin Luise von Preußen. Ihr 1888 verstorbener Sohn sollte in der „Abgeschiedenheit des Waldfriedens“ ungestört ruhen können. Eine Besichtigung der Großherzoglichen Grabkapelle Karlsruhe und der Fürstengruft ist im Rahmen von Sonderführungen möglich.

Weitere Infos finden Sie hier.

Bild: Botanischer Garten Karlsruhe

Die Vorliebe des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach für die Gärtnerei war der Anlass für die Entstehung des Botanischen Gartens in Karlsruhe.
Der „hochfürstliche Lustgarten“ umfasste prachtvolle Orangerien, Gärten mit Blumen- und Glashäusern, Volieren und Grotten. Nach den Plänen von Friedrich Weinbrenner entstand ab 1808 der neue Botanische Garten. Das Ensemble, das unter Großherzog Friedrich I. von Heinrich Hübsch Mitte des 19. Jahrhunderts umgestaltet wurde, ist in wesentlichen Teilen noch heute erhalten.
Die historischen Bauten der Kunsthalle, der Orangerie, der Gewächshäuser und des Wintergartens sowie das moderne Gebäude des Bundesverfassungsgerichts schirmen den Garten vor dem Trubel der Stadt ab. Nur ein Teil der seltenen Gehölze aus dem 19. Jahrhundert ist erhalten. Dieser Bestand mischt sich heute – nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und im anschließenden Wiederaufbau – mit Neupflanzungen zu einem reizvollen Ensemble.

Weitere Infos: www.botanischer-garten-karlsruhe.de.

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