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Klosteranlage Ochsenhausen,
Brandschutzmaßnahmen im ehemaligen Konventgebäude 

Bild: Flur mit Brandschutztür

Bild: Brandschutztür

Bild: Besprechungsraum mit Brandschutztür

Bild: Treppenhaus Fotos:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg,
Amt Ulm

Beschreibung

Im mächtigen Konventgebäude des ehemaligen Benediktinerklosters Ochsenhausen ist die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg untergebracht. Hier können die unterschiedlichsten Musikgruppen in barocken Räumlichkeiten mehrtägige Fortbildungs- und Probenveranstaltungen abhalten.

Dafür stehen für 150 Personen Unterkunftsräume zur Verfügung. Insbesondere wegen dieser Übernachtungsgäste wurde eine Verbesserung des Brandschutzes dringend erforderlich.

Es gelang ein Konzept zu entwickeln, das die großzügige Grundrissstruktur des Gebäudes nur geringfügig beeinträchtigt, die Fluchtwegesituation jedoch ganz wesentlich verbessert.

Hierfür wurde ein zusätzliches Fluchttreppenhaus eingebaut und Rauchabschnitte so gebildet, dass die bis zu 100 m langen prachtvollen Flure erhalten werden konnten. Möglich machte dies eine flächendeckende Brandmeldeanlage, die mittels modernster Lasertechnik die Flure optisch unauffällig und Substanz schonend überwacht. Die erforderlichen Rauchabschnitte werden durch filigrane hellgraue Stahl-Glastürkonstruktionen gebildet.

Die Maßnahme konnte bei laufendem Betrieb innerhalb von 11 Monaten fertig gestellt werden.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Planung und Bauleitung:
Architekten Sick und Fischbach, Ochsenhausen

Tragwerksplanung:
Ing. Büro Bauer, Ochsenhausen

Elektrotechnik:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Gesamtbaukosten:
1,0 Mio €

 

 

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